Chronik der
Krieger- und Soldatenkameradschaft Surberg
Gegründet 1836
(Abgeleitet aus der Fassung für die Festschrift des 175. Gründungsfestes 2011)
Gründung des Vereins
Im Jahre 1836, dem 24. Februar, vereinigten sich bei 20 beabschiedete Soldaten, indem sie an genanntem Tage jährlich ein hl. Amt halten ließen; zugleich wurde für einen Jeden aus Ihnen nach seinem Tode ein hl. Seelenamt bezahlt.
1836
1866 – 1870
Wandel, Neugrundlegung und die „Hütler“
Beim alten Verein vor 1866 trat besonders Rupert Sturm, Maurer in Sur, hervor. Er dürfte der Gründer gewesen sein, da er das Kommando führte. Mit eigenen gelben Stiefeln und Hut rückte er zum Veteranentag aus. Vom damaligen Verein sind noch alte Soldaten bekannt, die jedenfalls als Gründungsmitglieder von 1836 in Frage kommen dürften: Voitswinkler Mathias (Bauer von Baumgarten), Ober Peter von Vordereck, Einsiedler Franz (Koller in der Oed), Holnaicher Johann von Dipoldstatt, Haberlander Johann von Brucklehen, Hofmann Josef von Kohlbichl. Sie hatten alljährlich ein Amt am 24. Februar, am Matthiastag. Man nannte die Mitglieder des damaligen Vereins die „Hütler“, weil sie eigene Hüte trugen, auf denen weiß-blaue Schnüre waren.
Erste Vereinsfahne und Fahnenweihe
Nun wurden Protokoll und Statuten verfasst, an das Königliche Bezirksamt Traunstein eingesandt und um deren Bewilligung nachgesucht, die auch bald erfolgte.
Der Krieg mit allen seinen Schrecknissen ging zu Ende, der Friede erfolgte; aber unsere tapferen Helden kehrten erst nach Verlauf eines vollen Jahres in die Heimat zurück.
Der so lang ersehnte Tag des Wiedersehens brachte das große Fest immer näher: die Fahnenweihe, welche am Sonntag den 30. Juli 1871 in Lauter feierlichst gehalten wurde.
1869 – 1871
1866 – 1903
Vorstandschaft Michael Holzschneller & 2. Vereinsfahne
Während seiner Amtszeit wurde die zweite Vereinsfahne angeschafft, welche im Jahre 1890 geweiht wurde.
Vorstandswechsel und der Erste Weltkrieg
1903 – 1918
1919 – 1922
Nachkriegsjahre und Einweihung des Ehrenmals
Am 8. Mai 1922 wurde das, für die Gefallenen des Weltkrieges errichtete Ehrenmal eingeweiht.
Anlegung des Chronikbuchs
1929 – 1930
1936
100-jähriges Gründungsfest
Zweiter Weltkrieg und Neubeginn nach 1945
Am 4. November 1945 fand in der Pfarrkirche Surberg die herkömmliche Kriegergedächtnisfeier statt. Trotz eines Verbotes der amerikanischen Besatzungsmacht marschierten die Mitglieder des Vereins unter Vorantritt der Musikkapelle Oberteisendorf in die Pfarrkirche, um ihrer gefallenen und verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Nach dem Gottesdienst hielt Pfarrer Wachinger ein feierliches Libera vor dem Kriegerdenkmal.
Anschließend fand im Gasthaus Surberg die Generalversammlung statt. Die alte Vorstandschaft stellte ihre Ämter zur Verfügung, um jüngeren Kräften Platz zu machen. Die anschließende Neuwahl brachte folgendes Ergebnis:
Der bisherige Vorstand wurde einstimmig zum Ehrenvorstand ernannt.
1939 – 1945
1955
Einweihung des neuen Ehrenmals
125-jähriges Gründungsfest
1961
1977 – 1979
Restaurierung der Fahne von 1870
150-jähriges Gründungsfest
1986
1987 – 1988
Neuausrichtung, Schießsport & Fahnenkonservierung
Großer Beliebtheit und Anteilnahme erfreuen sich die, vom Verein 1987 eingeführten Vereinsmeisterschaften im Kleinkaliberschießen und das Drei-Vereineschießen mit dem Patenverein Neukirchen, der Kameradschaft Wonneberg und der Kameradschaft Surberg.
1988 wurde die Vereinsfahne von 1890 von einem Mitglied des Vereins stabilisiert und in Glas gepresst. Sie hängt derzeit im Pfarrheim Surberg.
1988 wurde die Vereinsfahne von 1936 nochmals von der Fahnenstickerei Maier in Marquartstein restauriert.
1988 wurden Ambros Wagner zum Ehrenvorstand, sowie Johann Schallinger und Karl Wimmer zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Gleichzeitig gab sich der Verein eine neue Satzung, welche von der neuen Vorstandschaft ausgearbeitet war.
Gauversammlung & 1200-Jahr-Feier
Vom 3. bis 12. August 1990 richtete unsere Kameradschaft mit den anderen Surberger Ortsvereinen die Festwoche „1200 Jahrfeier der Gemeinde“ aus.
23. November 1990: Unser Mitglied Pfarrer Karl Stadler wird Ehrenmitglied.
1990
1992 – 1993
Lauterer Maifest, Weinfest & Maiandacht
Zu einem Höhepunkt hat sich das Weinfest entwickelt, das bis über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist.
Seit 1993 wird eine Maiandacht in Schineck abgehalten.
160-jähriges Gründungsfest
Zu diesem Fest konnten wir 57 Vereine begrüßen. Die Patenschaft hatte die Krieger- und Soldatenkameradschaft Neukirchen übernommen.
1996
2004 – 2005
Abschied von Ambros Wagner & Gauversammlung
Am 13. März 2005 richteten wir die Gauversammlung der vereinigten Krieger- und Soldatenkameradschaften des Chiem- und Rupertigaus in der Surtalhalle aus.
Neuer Vorstand Martin Pigler & Status 2011
Die Vorstandschaft setzt sich 2011 wie folgt zusammen:
2008 – 2011
(Quelle: Festschrift „175 Jahre Krieger- und Soldatenkameradschaft Surberg“ Link zum PDF)
